Mich faszinieren andere Sprachen, über die man viel mehr über die Kultur und Besonderheit eines Landes erfährt, als durch Filme oder Reiseführer.
Meine Schweden-Begeisterung verdanke ich Astrid Lindgrens „Michel von Lönneberga“ – der im Schwedischen übrigens „Emil“ heißt.
Meine Familie hat Wurzeln in Schweden und Dänemark, wodurch ich mir meine Begeisterung für Skandinavien erkläre, die in meinem Schweden-Sommer 1999 gipfelte. Dort lernte ich die Sprache durch die natürliche Methode nach Birkenbihl in sehr kurzer Zeit.
Angestachelt durch meinen Lernerfolg begann ich, neben meinem Skandinavistik-Studium im Zentrum für internationale Sprachprogramme Deutsch als Fremdsprache mitzubetreuen. Darauf folgten inzwischen fünf Jahre als Dozentin für Schwedisch an der VHS Stuttgart.
Seit Oktober 2007 arbeite ich als selbständige Sprachtrainerin im Großraum Reutlingen/Tübingen/Stuttgart und unterrichte dabei nach der Birkenbihl-Methode Schwedisch, während ich in der VHS nach der konventionellen Methode unterrichte.

11 Antworten bis hierher ↓
kati // Juli 25, 2008 um 11:18 |
Hallo,
ich hab den Artikel zum Sprachenlernen gelesen und nun eine konkrete Frage dazu. Lernt man da den übersetzten Text auch auswendig oder nur den fremdsprachlichen?
Wenn ja, lernt man dann die gute, schöne Übersetzung oder das Dekodierte?
Würd das gerne mal ausprobieren
Liebe Grüße und Danke,
Kati
theresahenkel // Juli 30, 2008 um 10:47 |
Hej Kati,
wenn du das Sprachenlernen übers Auswendiglernen ausprobieren möchtest, übersetzt du den Text erstmal, damit du weißt, worum es geht.
Hier ist es ideal zu de-kodieren, weil dir dann die Sprachstruktur klar wird und du dir das Pauken von Grammatikregeln und Syntax sparst.
Lernen musst du danach nur den fremdsprachlichen Text, den du ja jetzt verstehst.
Am einfachsten geht das übrigens, wenn du eine Aufnahme des Textes hast, die du immer wieder anhören kannst. Es gibt unheimlich viele Hörbücher zum freien Download im Internet.
Damit verhinderst du, dass du dir einen Akzent antrainierst, was sonst schnell die Gefahr ist, wenn du einen Text in einer fremden Sprache vor dich hinsprichst.
Die Original-Methode sieht das nicht unbedingt vor, ich hab aber die Erfahrung mit Französisch gemacht.
Welche Sprache lernst du denn gerade?
kati // August 8, 2008 um 11:08 |
Hi Theresa,
ich lerne momentan Französisch und Italienisch – beides nach der Birkenbihlmethode.
Allerdings hab ich da das Gefühl dass ich nicht wirklich in der Lage sein werde eigene Sätze zu bilden und zu sagen was ich möchte, wie ich das z.B. bei meinem Schulenglisch kann (zwar beherrsche ich diese Sprache nicht soo gut aber immerhin bin ich dazu fähig. ) Bin aber bei beiden Sprachkursen noch am Anfang.
Was hast du denn diesbezüglich für Erfahrungen mit deinen Schülern gemacht?
Danke zu den Tipps mit den Hörbüchern, is da dann der Text und die Audioform davon vorhanden oder? Hast du irgendeinen Linktipp für mich?
Hab ich das jetzt richtig verstanden, du hast Französisch durch das Auswendiglernen gelernt? Oder durch eine Kombi von Birkenbihl und Auswendiglernen?
Liebe Grüße von einer sehr interessierten Kati
theresahenkel // August 31, 2008 um 8:24 |
Hej Kati,
es ist klasse, dass du mehrere Sprachen parallel lernst. Das geht nämlich paradoxerweise und entgegen der Meinung vieler schulpflichtigen Eltern einfacher, weil man automatisch vergleicht und dadurch leichter lernen kann.
Bist du durch die Birkenbihl-Homepage darauf gekommen, oder warst du – wie ich – einfach zu ungeduldig, um nur eine Sprache zur Zeit zu lernen?
Wenn du die Birkenbihl-Methode anwendest, wirst du bald eigene Sätze bilden können. Das ist mir mit meinen Schülern bislang immer so ergangen.
Meistens probiert man am Anfang verzweifelt, sich selbst zu beweisen ob oder das es klappt. Das ist eigentlich immer so, kann aber den Lernprozess etwas verlangsamen.
Am Besten wäre, wenn du dir einfach einen Monat reservierst, um die Methode auszuprobieren und nicht nur reinzuschnuppern. Also wirklich 30 Tage, an denen du die Methode auf Herz und Nieren testest!
Meistens läuft das ungefähr so ab:
Innerhalb der ersten 2 Wochen will man die Methode am liebsten widerlegen oder glaubt nicht so recht daran und wartet misstrauisch auf den großen Erfolg.
Meiner Erfahrung nach passiert es dann nach 3 – 4 Wochen, dass du auf einmal einen Satz im Kopf hast, von dem du gar nicht weisst., wo der auf einmal herkommt. Das ist ein wirklich magischer Augenblick in dem man sich darüber aufregt, dass man bisher stur Vokabeln gepaukt hat!
Hast du mit beiden Sprachen bei null angefangen? Und hast du diese Zweifel bei beiden Sprachen gleichermaßen?
Normalerweise ist nämlich Französisch schwieriger zu sprechen, weil es so viele fremde Phoneme gibt, die einem deutschen Muttersprachler schwerfallen.
Hier geht das Sprechen sowieso erst nach langem Passiv-Hören.
Italienisch wäre als Sprechtest also die bessere Wahl.
Einen Hörbuchlink für Französisch schreibe ich in den nächsten Artikel.
Übers Internet kann man Bücher in so ziemlich jeder Sprache als Buch und als Hörbuch bestellen. Dazu liest du dann die deutsche Übersetzung.
Es gibt für die bekannteren Sprachen interaktive Hörbücher von „digital publishing“ mit CD-ROM, Audio-CD für unterwegs und einem Textheft, die ich sehr gern verwende.
Das sind alles Kurzgeschichte, wobei ich lieber mit längeren Texten arbeite, aber für den Einstieg sind die super.
LG, Theresa
kati // Oktober 22, 2008 um 4:58 |
Hi Theresa,
tut mir leid dass ich erst so spät antworte, aber ich erlebe momentan so viel Neues, dass ich überhaupt nicht mehr an meine Fragen hier gedacht habe
Also ich habe angefangen italienisch nach Birkenbihl zu lernen und dann festgestellt, dass ich eher Französisch lernen sollte, weil ich momentan in Kanada bin und auch in den französischen Teil reisen werde. Hab mir dann den Französischen Sprachkurs bestellt, aber (wie das so ist) ihn dann nach den ersten zwei Lektionen wieder wegelegt.
Mit dem Auswendiglernen hätte man dann halt so ein Ziel vor Auge was man zeitlich besser abschätzen könnte. Ich mein ich weiß einfach nicht nach welcher Zeit ich dass aktiv hören beenden kann, ich muss sagen dass ich Französisch um einiges schwerer als Italienisch finde (wobei mir Italienisch auch einfach von der Sprachmelodie besser gefällt)
Ich hab hier also noch den Sprachkurs rumliegen, meinst du ich kann dann einfach den auswendig lernen? Würde das was bringen?
Die Dekodierung hätt ich ja, so dass ich weiß was gemeint ist, allerdings lernt man da ja auch nicht was die einzelnen Wörter für eine deutsche Bedeutung haben. Geht es da auch ohne?
Ich würde mir einfach die Dekodierung anschauen und mir klarmachen was gesagt wird und dann den Fremdsprachtext auswendig lernen und für die Aussprache passiv hören. Meinst du ich hätte so Erfolg? Ist das Aktiv hören da dann nötig oder reicht es nur so eine grobe Ahnung zu haben was der fremdsprachliche Text mir sagen möchte?
Ganz liebe grüße aus Kanada,
Kati
theresahenkel // Juli 21, 2009 um 12:33 |
Hej Kati,
entschuldige meine verspätete Antwort!
Wie geht es deinem Französisch inzwischen?
Zu deinen Fragen:
du hast genug aktiv gehört, wenn du dem französischen Text zuhören kannst und gar nicht mehr merkst, dass deine Audio-Datei Französisch klingt.
Das ist ein tolles Gefühl, man ist ganz berauscht davon, dass man schon so viel verstehen kann!
Französisch ist für Deutsche sehr schwierig durch die eigenartige Aussprache und die großen Unterschiede zwischen dem Geschriebenen und dem, was man tatsächlich ausspricht. Mir hat es sehr geholfen, die Lektionen aufzuteilen in kleinere Abschnitte.
Sehr gut sind auch die Lektionen der Assimil-Kurse, weil sie sehr kurz sind und verschiedene Themen abhandeln. Da bleibe ich länger motiviert.
Mit der De-Kodierung lernt man die Bedeutung eines bestimmten Wortes im Kontext. Man lernt also nicht nur eine mögliche Bedeutung, sondern, wenn dieses Wort häufiger in Texten vorkommt, eben alle möglichen Bedeutungen von ihm. Das ist sowieso viel besser, weil man dann quasi automatsch mitlernt, wie man dieses Wort später richtig anwendet.
Ich würde das Ausweniglernen nur in einer Sprache ausprobieren, die phonetisch einfach ist, also z.B. Italienisch, sonst ist die Gefahr viel zu groß, dass man sich einen Akzent oder eine völlig falsche Aussprache angewöhnt. Am besten lernst du auswenig, wenn du der gesprochenen Variante wiederholt aktiv anhörst und dann viel passiv hörst.
Dann kannst du den ganzen Text bald auswenig, ohne ihn bewusst gelernt zu haben.
Texte lernen zu wollen, die man nicht ganz versteht (du schreibst „grobe Ahnung zu haben, was der fremdsprachliche Text mir sagen möchte“) ist sehr mühsam und macht daher überhaupt keinen Spaß. Probier lieber das aktive Hören, damit hast du garantiert Erfolg!
Liebe Grüße (immer noch nach Kanada?)
Theresa
Sandra Schröder // Juli 21, 2009 um 11:12 |
Hallo,
mich würde mal interessieren, warum du an der VHS nicht mit der Birkenbihl-Methode unterrichtest. Gibt es da von Seiten der VHS Widerstand oder sind es andere Gründe? Frau Birkenbihl sagt ja immer, daß sich gerade Sprachlehrer, entsprechende Schulbuchverlage und Lehrinstitutionen gegen ihre Methode wenden.
Viele Grüße. Deine Sandra
Theresa // Juli 21, 2009 um 1:22 |
Hej Sandra,
ich wende einzelne Elemente der Birkenbihl-Methode wie das De-Kodieren auch in der VHS an und würde am liebsten völlig nach der Methode arbeiten.
Die Umsetzung scheitert für mich eher am Des-Interesse der Teilnehmer und am Lehrwerk:
Ich unterrichte ja eine echte Liebhabersprache und in solche Kurse kommen meistens Menschen, die auch mit dem traditionellen Vokabel-Pauken klargekommen sind und nun freiwillig eine neue Sprache in Angriff nehmen. Wenn ich dann meine Tipps zum Sprachenlernen weitergebe und meine Kursteilnehmer nach eigenen Lernstrategien frage, bekomme ich regelmäßig zu hören, ob wir nicht endlich im Buch weitermachen könnten.
Auch an Fortbildungsveranstaltungen der VHS zu Sprachlern-Strategien nehmen selten Leute teil, die eine exotische Sprache lernen.
Die Teilnehmer kommen in die Kurse und wollen am liebsten nur lernen, wie man spricht. Es gibt nur sehr selten Ausnahmen.
Mein aktuelles Lehrbuch arbeitet nach dem kommunikativen Ansatz und enthält leider in den ersten Lektionen nur Beispiel-Schnipsel, kaum Texte oder Dialoge. Ich arbeite daher mit vielen Zusatztexten, aber hierfür fehlen mir oft gute Aufnahmen. Ich entwickle aber gerade eigene Materialien.
Die Erwartungshaltung der Teilnehmer ist auch eher die, dass man im Kurs ja alles beigebracht bekommt und nichts zuhause tun will/muss. Da kommen immer wieder die tollsten Ausreden, warum man nicht wenigsten einmal in der Woche ins Buch geschaut hat, um zu wiederholen, was das letzte Mal neu gelernt wurde.
Die Wenigen, die die Methode ganz gern ausprobieren würden, finden ebenfalls genug Gründe, warum sie es „im Moment“ gerade nicht können.
Die häufigste Ausrede ist (das war selbst bei mir und in meinem Freundeskreis so), dass man noch nicht mal die Zeit hätte, die Vokabeln auf die alte Art zu lernen und dann mit einer neuen Methode – frühestens in den Ferien.
Dahinter steckt glaube ich, dass viele Angst davor haben, als „zu dumm“ für die traditionelle Methode zu gelten und eine spezielle Krücke zu benötigen.
Oder man könnte riskieren, dass man vielleicht trotz der besseren Methode versagt. Solange man es nicht mal ausprobiert hat, kann man sich immer noch darauf ausruhen, dass man nur zu faul zum Vokabellernen ist…
Mit meinen Privatschülern funktioniert das Anwenden der Birkenbihl-Methode auch nur, wenn ich sie damit überfalle, ihnen MP3-Player ausleihe, Audio-Dateien zum HÖREN/PASSIV verlangsame und zu Verfügung stelle und dann häufige „Tests“ anbiete um zu beweisen, dass das Lernen so wirklich funktioniert. Dann muss ich mindestens 10 Mal auf die Art unterrichtet haben bis die Methode „sitzt“ und die Lernenden auf ihren neugewonnenen Fähigkeiten vertrauen. Erst danach wenden einige die Birkenbihl-Methode auch allein zuhause für andere Sprachen an.
Die VHS macht mir da keine Vorschriften, denn ich unterrichte auf selbständiger Basis und bin nur an das Lehrwerk gebunden, nicht an irgendwelche Methoden.
Liebe Grüße
Theresa
Sandra Schröder // Juli 21, 2009 um 1:38 |
Komisch, ich hätte gedacht, daß Leute, die freiwillig eine Sprache lernen, besonders motiviert zur Eigenarbeit wären und auch interessiert daran, über Lernmethoden nachzudenken.
Mein Bekanntenkreis ist auch ganz versessen aufs Vokabelpauken
Na ja, müssen wir halt noch viel Pionierarbeit leisten
Liebe Grüße. Sandra
Tim // August 13, 2009 um 10:26 |
Hallo Theresa,
ich hatte grade hier ganz viel geschrieben, aber als ich dann auch senden gedrückt habe wollte er ne Email und alles war weg -.-´
Also stell ich jetzt „nur“ noch mal ebend meine Fragen:
Wieviele Sprachen sprichst du und wie viele hast du über die Birkenbihl Methode gelernt?
Ich habe vor kurzem erst angefangen und es fällt mir schwer zu glauben, dass man „so leicht“ eine Sprache lernen kann. Um so gespannter und motivierter bin ich jetzt bei dieser Methode!
Ich habe mir jetzt einen deutschen Text durchgelesen und mir das Gespräch der beiden Personen wie einen „cartoonähnlichen“ Film vorgestellt. Anschließend habe ich die deutsche Wort für Wort Übersetzung durchgelesen und dabei wieder den Film abspielen lassen.
Gestern fing ich dann mit dem Spanischhören an.
Ich lese dabei die deutsche Wort-für-Wort Übersetzung und lasse dabei den Film im Kopf laufen (versuch ich zumindest *g*). Das Spanische läuft dabei mit. Aber ich schaffe es nicht, mich aufs Spanische zu konzentrieren. Ist das normal? Oder ist das so gesollt? Soll ich nicht aktiv auf das Spanische hören?
Gruß
Tim
Theresa // September 2, 2009 um 7:21 |
Hej Tim,
wenn du aktiv hörst, sollst du dich auf keinen Fall auf das Spanische konzentrieren. Es ist viel wichtiger, dass du versuchst, dir deinen inneren Cartoon-Film dabei vorzuspielen.
In diesem Schritt geht es nur darum, den Klang der spanischen Wörter mit ihren Bedeutungen auf Deutsch, die du ja durch die De-Kodierung mitliest, zu verknüpfen.
Das passiert durch wiederholtes Anhören automatisch und hat nichts damit zu tun, wie gut du dich auf die fremden Klänge konzentrieren kannst.
Wenn du abgelenkt bist oder dir deinen Film nicht vorstellen kannst, versuch doch mal, nach jedem Satz die Pausetaste zu drücken. Oder höre dir den einen Satz, bei dem es am schwierigsten ist, ein paar Mal nacheinander an, indem du eine A-B-Schleife programmierst.
Ich habe z.B. schnell Angst, wenn ich an einem Satz hängenbleibe, weil ich dann beim nächsten Mal schon darauf warte, es wieder nicht „richtig“ gemacht zu haben. Dagegen hilft mir das Wiederholen kleinster Portionen, was ja mit jedem MP3-Player ganz einfach geht.
Ich glaube, das ist auch eine Typfrage:
für mich sind eigentlich alle Lehrbuchlektionen zu lang. Meine Gedanken schweifen schnell ab und wenn ich die Lektion dann trotzdem zuende höre, bin ich schnell lustlos und will sie nicht wiederholen. Seit ich aber bei jeder Lektion häppchenweise vorgehe;-) klappt es viel besser und macht dann viel Spaß, weil ich schneller das tolle Erlebnis habe, einen Satz im Original anzuhören und gar nicht bewusst zu merken, dass er in meiner Zielsprache gesprochen wird!
Ich weiß, wie ungläubig man am Anfang ist, ich war das nämlich auch, als ich die Methode das erste Mal ausprobiert habe, aber wenn du sie 14 Tage lang ausprobierst und zwar genau so, wie Frau Birkenbihl es empfiehlt und wie ich es hier wiedergebe, dann wirst du
- erstmal zweifeln und dir zu beweisen versuchen, dass es gar nicht funktionieren kann
- wenn du trotzdem durchhältst, was ich sehr hoffe, auf einmal bemerken, dass es wenigstens Spass macht, obwohl du immer noch Zweifel hast
- und dann das erste überzeugende Erlebnis haben, dass du die Lektion oder einzelne Sätze daraus auf Spanisch anhören kannst und sie einfach so verstehst, als wäre/n sie auf Deutsch!
Ab da geht es dann sehr schnell mit dem Lernen, weil du dich nicht mehr durch das ständige Hinterfragen Dich-Selbst-Prüfen ausbremst.
Wie schnell, dass hängt davon ab, wieviel Zeit du ins Lernen, besonders in Passiv-Hören investierst und natürlich auch, wie schwierig die Sprache für die ist.
Spanisch ist als deutscher Muttersprachler zumindest von der Aussprache her nicht so schwierig wie etwas Französisch, damit solltest du also bald die ersten Erfolge sehen.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren!
Gruß
Theresa
P.S. Ich spreche Englisch (nach der Vokabel-Pauk-Methode in der Schule gelernt, dann mit Birkenbihls DVD-Methode aufgefrischt), Schwedisch (nach der Birkenbihl-Methode im Land gelernt), einigermaßen Dänisch (mit dem Pons-Kurs nach der Birkenbihl-Methode in Verbindung mit Uni-Sprachkurs, aber durchs Schwedisch überlagert) und etwas Norwegisch (ebenfalls nach Birkenbihl mit dem Assimil-Kurs).
Ich lerne immer mehr Französisch (mit dem Kurs von Vera F. Birkenbihl begonnen, war am Anfang sehr mühsam zu sprechen, weswegen ich fast aufgegeben hätte, aber jetzt weiß ich, dass das typisch fürs Französischlernen ist). In der Schule hatte ich mal ein Jahr Spanisch, von dem aber nichts hängengeblieben ist. Das frische ich auch gerade mit der DVD-Methode auf.
Ich kann alle Sprachen (bis auf Spanisch) gut verstehen und lesen, aber beim Sprechen gibt es große Unterschiede, weil ich das Sprechen bei einigen Sprachen nicht brauche und daher nicht gelernt habe.
Die nächste Sprache die ich lernen werde ist Türkisch, von dem ich bisher nur die allerallerwichtigsten Floskeln kann.