selbstverständlich Sprachen lernen

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Die Birkenbihl-Methode: der magische dritte Schritt

Juli 21, 2009 · 2 Kommentare

3. Hören-Passiv: Klänge im Unterbewusstsein verankern

Man nehmeKopfhörer

  • eine ganze Lektion (bei einer einfachen Sprache oder guten Vorkenntnissen)
  • oder einen Abschnitt einer Lektion (bei einer sehr fremden Sprache oder als Anfänger)

lasse diese/n im Hintergrund  mit endlosen Wiederholungen laufen und versuche, wirklich nicht zuzuhören!

Wann ist es genug? wenn ich den Text problemlos laut aussprechen kann, ohne über die besondere Laute zu stolpern.

warum es funktioniert? weil Methode Lernprozess nachts imitiert werden:

der Hippocampus „spielt“ dem Neocortex nachts immer wieder dieselben Lerninhalte (die er als letztes gelernt hat) „vor“, damit dieser dann neue Nervenbahnen anlegen kann.

die von mir entwickelte technik des PASSIVEN HÖRENS ist ja eine direkte PARALLELE zu dem neuro-mechanismus der nächtlichen überspielung aus dem hippocampus in den kortex. (Vera F. Birkenbihl, Wandzeitung „Backup des Hippocampus 12.1.07″

übrigens erklärte [Prof. Dr. Dr. Manfred] Spitzer das in [...] „geist im netz“. das stichwort wäre HIPPOCAMPUS ZU CORTEX. was wir nachts im tiefschlaf machen, können wir mit PASSIV hören auch, nur daß wir hier nicht sagen HIPPOCAMPUS ZU CORTEX sondern CD ZU CORTEX. das wichtige ist, daß es AN UNSERER BEWUSSTEN AUFMERKSAMKEIT VORBEILÄUFT – ob im schlaf oder weil wir bewußt etwas anderes tun (Vera F. Birkenbihl, Wandzeitung „Aufmerksamkeit und Parallellernen 22.12.04″)

was daran magisch ist:

  • mit einem MP3-Player fast überall möglich
  • kostet keine extra Zeit
  • funktioniert auch mit anderen Inhalten als Lernmethode, z. B. beim Auswendiglernen
  • genügt, um eine bereits gelernte Sprache aktiv zu halten (hier ruhig längere Texte passiv hören)
  • man darf – ja soll sogar! – etwas anderes nebenher machen
  • hilft sogar gegen einen antrainierten Akzent

wenn es nicht klappt: Lösungsansätze aus meiner Unterrichtspraxis

  • wirklich nicht zuhören!!! etwas Spannendes/Ablenkendes als Hauptsache machen:  Musik hören/machen, Fernsehen, Kinofilm angucken, Hörspiel hören, sich unterhalten, telefonieren, Lesen, Autofahren (mit Vorsicht zu genießen, man hört leicht doch zu und fährt dann zu schnell…)
  • am Anfang braucht man länger, weil man erst mal lernen muss, wie die Methode funktioniert (sollte sich nach 14 Tagen spätestens entspannt anfühlen)
  • kleinere Abschnitte je fremder die Sprache für mich ist, dann geht es leichter passiv zu hören

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Die Birkenbihl-Methode: nur durch Hören

Juli 21, 2009 · Kommentar schreiben

Vielleicht sind Sie ein Mensch, der lieber hört als liest, oder der viel mit dem Auto unterwegs ist, so wie ich, oder der eine Leseschwäche hat oder nicht richtig lesen kann?

Mir ist an mir aufgefallen, dass ich den ersten Schritt viel lieber rein auditiv mache, nämlich indem ich der gesprochenen De-Kodierung mal aufmerksam und mal nebenbei zuhöre. Das geht wunderbar im Auto oder in der Bahn und ist daher nebenbei und ohne Zeitaufwand möglich.

Bei den älteren Birkenbihl-Kursen gab es zu diesem Zweck immer Kassetten, auf denen die Originalsprecher die de-kodierte Version mit dem typischen Akzent aufgesprochen hatten.

Inzwischen gibt es vier auditive Birkenbihl-Kurse (Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch). Sie wurden ursprünglich für Blinde produziert und sind daher zusätzlich zum normalen MP3-Format auch als DAISY-CD (was das ist?) zu benutzen. Die nötige Software dazu gibt es hier.

Wenn man mit eigenen Materialien oder anderen Sprachen arbeitet, kann man sich die De-Kodierung auch von einem Helfer mit möglichst viel Akzent auf den MP3-Player sprechen lassen, wenn dieser Helfer meine Zielsprache als Muttersprache hat und einen starken Akzent im Deutschen besitzt. Sonst empfehle ich eher die normale Vorgehensweise.

Man arbeitet nun auf folgende Weise mit der Aufnahme (eine ausführlichere Anleitung gibt es hier):

1.Schritt:

die Pseudo-Deutsche (also die de-kodierte) Fassung anhören und sich die Handung bildlich vorstellen. Achtung, es darf über die komischen Formulierungen gelacht werden;-), denn dadurch prägt man sich die anders aufgebauten Sätze in der neuen Sprache besser ein.

2. Schritt: Hören/Aktiv

um die in Schritt 1 gemachten Bilder mit den fremdsprachlichen Wörter zu verknüpfen, nun die Originalfassung in der Zielsprache anhören und immer wieder zwischen der Pseudo-deutschen- und der Originalfassung hin und her wechseln.

Dafür eignet sich übrigens hervorragend das Intervall-Lernen über das ich schon berichtet habe.

Woran man merkt, dass es genug ist: wenn man den fremdsprachigen Text anhört und sich dabei langweilt, oder wenn man gar nicht mehr merkt, dass man in der Zielsprache hört.

Dann geht es weiter mit dem dritten Schritt der Birkenbihl-Methode.

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Intervall-Lernen (von Sprache, Musik …)

Juli 21, 2009 · 1 Kommentar

in ihrem Blog Birkenbihl-denkt beschreibt Frau Birkenbihl für den 2. Lernschritt (HÖREN/AKTIV) ihrer Sprachlern-Methode das Intervall-Lernen.

Übrigens gilt bei HÖREN/AKTIV das Gegenteil vom nächsten Schritt (wo wir passiv hören werden): Viele kurze “Sitzungen” von wenigen Minuten (ein bis drei Durchgänge) bringen weit mehr als eine Mammut-Sitzung von einer Stunde! Das nenne ich INTERVALL-LERNEN. Es nutzt einen neurologischen Zusammenhang: Immer wenn wir uns mit etwas befassen, arbeitet das Gehirn noch ein wenig nach (diese “Überstunden” sind eigentlich “Überminuten”). Wenn wir also 5-mal je einige Minuten arbeiten, bekommen wir 5 mal kostenlose “Überstunden”, also sparen wir Real-Zeit. Allerdings müssen wir zwischen den einzelnen Übungsabschnitten Zeit verstreichen lassen.

Das hat mir die Augen geöffnet, denn ich experimentiere seit einiger Zeit damit, in Intervall-Einheiten (ich nenne das „Modulares Arbeiten“) Töne für mein Ensemble zu lernen.                                                                                                                       Dadurch höre ich in den Lernpausen eine Art Ohrwurm des zuletzt gehörten Abschnitts, der mir offensichtlich hilft, Musikstücke viel schneller zu lernen, als früher.

Zum Ausprobieren hier mein aktuelles Test-Schema zum Intervall-Lernen beim Sprachen lernen

  • Sprache X HÖREN/AKTIV  3 Durchgänge
  • 10 -30 Minuten etwas anderes machen
  • Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
  • 10 -30 Minuten etwas anderes machen
  • Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
  • 10 -30 Minuten etwas anderes machen
  • Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge
  • 10 -30 Minuten etwas anderes machen
  • Sprache X HÖREN/AKTIV 3 Durchgänge

Wer sich fürs Lernen von Musikstücken interessiert, findet meinen Kommentar zu Frau Birkenbihls Artikel vielleicht hilfreich.

Zum Intervall-Lernen gibt es später weitere Infos.


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Arabische Schrift lernen

September 1, 2008 · Kommentar schreiben

Um arabischen Schriftzeichen zu lernen, gibt es auf dieser Seite einen Einführungskurs, der es einem recht leicht macht und der zudem graphisch wunderbar aufbereitet ist.

Außerdem gibt es auf der Birkenbihl-Insider-Seite in der Texte-Schublade auf der linken Seite unter all den guten Texten den Text Nr. 18 „Start in die arabische Schrift“ als PDF zum Downloaden.
Damit kann man spielerisch einige arabische Schriftzeichen lernen.

Ganz nebenbei kann man sich dann mit dieser Strategie auch andere fremde Schriftzeichen gehirn-gerecht aneignen.

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Sprachen lernen durch das Ausweniglernen von Texten

Mai 21, 2008 · 4 Kommentare

Eine interessante Lern-Methode habe ich bei Egonet.de entdeckt: dabei lernt man eine bestimmte Anzahl an Texten in der Zielsprache auswendig, die man zuvor genau übersetzt hat.
Es ist eine Art Abwandlung der Birkenbihl-Methode und beweist, dass Menschen von ganz allein auf gehirn-gerechte Lernmethoden kommen, wenn man es ihnen nicht verbietet – oder wenn ihre Verzweiflung groß genug ist.

Mir gefällt besonders die Anregung, Songtexte mit dieser Methode nebenher zu lernen und sich dadurch eine Sprache anzueignen, was viele Jugendliche ohnehin schon tun, ohne es zu wissen.

Noch besser ist diese Vorgehensweise:
Um sich eine akzent-freie Sprache anzugewöhnen ist es wichtig, dass man nur mit Texten arbeitet, die man als Audiodatei besitzt und die von einem Muttersprachler gesprochen wurden.
Diese kann man dann aktiv und passiv anhören und später auch leise mitsprechen, wobei man hauptsächlich die Aufnahme hören können sollte und nicht sich selbst. Am besten also mit Kopfhörern zuhören.

Weitere Infos gibt es hier.

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Die Birkenbihl-Methode zum Sprachenlernen – was ist das eigentlich?

Mai 8, 2008 · 1 Kommentar

Die Birkenbihl-Methode wurde vor mehr als 20 Jahren von Vera F. Birkenbihl entwickelt, kommt einem aber sehr modern und neuartig vor, weil sie so ungewöhnlich und leider auch noch nicht so bekannt ist.

Wenn man die Kurzbeschreibung des Buches

sprachenlernenleichtgemacht_b

Sprachenlernen leichtgemacht ansieht, wird einem – wie das bei Sprachkursen immer ist – viel versprochen:

„Vokabelpauken verboten, schnelles Anwenden, verblüffend einfach. Sprache lernen ohne großen Zeitaufwand, Grammatikregeln und Auswendiglernen mit der ‘gehirn-gerechten’ Birkenbihl-Methode, bis zu 80% der Lernarbeit ans Unbewußte delegieren, DVD-Training.“

Das klingt alles phantastisch und es funktioniert wirklich, wenn man weiß, worauf man achten muss und sich wirklich an die Schritte hält, aus der die Methode besteht.

Ich bin als Gymnasiastin über eine Ausgabe des Buches gestolpert und habe mich sofort mit Feuereifer ins Lernen gestürzt. Der hielt leider nicht sehr lange an, weil ich die Methode noch nicht richtig verstanden hatte und einen wichtigen Part einfach ausließ und keine so raschen Erfolge hatte, wie ich es mir erhofft hatte.

Damit es anderen nicht auch so geht, werde ich in den folgenden Artikeln berichten, worauf es wirklich ankommt.

1. Schritt

2. Schritt

3. Schritt

4. Schritt

Zusammenfassung1 oder  Zusammenfassung 2 von Vera F. Birkenbihl selbst

Soviel aber schon mal vorweg: Im Gegensatz zum Vokabeln-Pauken und Grammatik-Unterricht in der Schule macht das Sprachenlernen auf diese Art richtig Spaß, weil man dadurch gehirn-gerecht vorgeht. Dadurch fällt einem das Lernen auf einmal leicht, auch wenn man bislang glaubte, zu den Menschen ohne Sprachgefühl zu zählen.

Wer sich davon überzeugen will, dem empfehle ich, die Erfolgsstories auf der Birkenbihl-Akademie-Seite der Autorin zu lesen.

Außerdem schildere ich in den folgenden Artikeln meine Erfahrungen als Versuchskaninchen, die ich gemacht habe, als ich während meines Studiums nur mit dieser Methode innerhalb von vier Monaten Schwedisch gelernt habe.

Dann haben Sie alle Informationen, um die Methode mit Hilfe meiner Anweisungen selbst auszuprobieren.

Viel Spaß beim Sprachen-ENT-decken

Theresa Henkel
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SV-Sprachtraining

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